Notsicherung

Rammarbeiten bei der Wasserschutzpolizei in Schwerin

Erweiterung der Schutzmole und des Bootshauses

Auf dem Gelände der Wasserschutzpolizeiinspektion Schwerin am Westufer des Schweriner Sees auf der Schwanenhalbinsel wurden umfangreiche Bauarbeiten zur Verlängerung der Schutzmole, Erweiterung der Bootshalle für die Schaffung eines Liegeplatzes, die Errichtung eines Netzersatzaggregats und die Verkehrssicherung der bestehenden Slipanlage durchgeführt.

Das Bootshaus der Schweriner Wasserschutzpolizei liegt auf einer aufgeschütteten und mit Spundwänden eingefassten Landzunge am Schweriner Innensee nahe dem Schweriner Wohngebiet ´Waisengärten´. Es ist auf Spundwänden und Pfählen aus Spundbohlen tiefgegründet. Die Erweiterung des Bootshauses erforderte ebenfalls eine Tiefgründung aus Stahlpfählen, die aus zwei Spundbohlen tkL 603 gefertigt wurden. Die Tiefgründung erfolgt mit vier Rammelementen und Pfählen von 11,50 m Länge.

Die Verlängerung der vorhandenen Mole erfolgte insbesondere zur Beruhigung des Wellenganges im Zufahrtsbereich zum Bootshaus der Wasserschutzpolizei. Diese Mole besteht aus verankerten Spundwänden. Die bestehende Hafenmole aus Larssen Spundwänden wurde in Südrichtung um ca. 15 Meter verlängert, damit die Wellenbelastung im Hafenbecken minimiert und die Zufahrt zum Bootshaus erleichtert wird. Die Rammung der vorgesehenen Spundbohlen für die Molenverlängerung, die Tiefgründung für die Bootshauserweiterung und der Festmachpfähle erfolgte vorwiegend von schwimmendem Gerät.

Unser Kunde, das Tauchunternehmen Babbel GmbH hat über die thyssenkrupp Infrastructure sowohl die Profile als auch das Konstruktionsmaterial und die Maschinentechnik bezogen. Hier konnten wir unsere Kompetenzen als Systemanbieter ausspielen und dem Kunde die benötigten Produkte aus einer Hand anbieten. Der Einbau erfolgte im Oktober 2020.

Daten & Fakten

SpundwandlieferungSpundwand tkL 603 4 Stück à 14,00 m für 2 Stahlpfähle (Dalben) tkLP 603, Fertigung bauseits 5 Stück à 14,50m   Spundwand tkL 603, Doppelbohle 24 Stück à 14,50 m   Spundwand tkL 603, 2 Einzelbohlen à 11,5 m für einen Stahlpfahl (Dalben) tkLP 603, Fertigung erfolgte bauseits   Spundwand tkL 603, Doppelbohle 2 Stück à 11,50m   Eckprofil LV20n 2 Stück à 14,50m  
Korrosionsschutz, Beschichtung   Erfolgte durch den Kunden
Maschinentechnikmüller Vibrationsramme MS-16 HFV mit Antriebsaggregat MS-A 360 V
Konstruktionsmaterial3 Stück Rohrpoller,36 m Spundwandholme und 2 Steigeleitern
Ausführendes BauunternehmenTauchunternehmen Babbel GmbH, Zickhusen  
AuftraggeberStaatliches Bau- und Liegenschaftsamt Schwerin
thyssenkrupp Infrastructure
Die Rammarbeiten an der Mole im Schweriner See erfolgten von einem Ponton
thyssenkrupp Infrastructure
Das Bootshaus der Schweriner Wasserschutzpolizei wurde um einen Liegeplatz erweitert