Neubau der Scherkondetalbrücke bei Weimar

Neubau der Scherkondetalbrücke bei Weimar

Bei der Brücke handelt es sich um ein semiintegrales Bauwerk als Vollquerschnitt mit bis zu 44 Metern Stützweite. Die Konstruktion führt die Bahnstrecke über ein Gewässer und Naturschutzgebiet. Eine Grundforderung war daher die Minimierung von Eingriffen in diesen Bereich. Wir wurden mit der Planung, Lieferung, Montage und Vorschubleistungen eines mietfähigen Vorschubgerüstes beauftragt, das unter dem Überbau lief und zur feldweisen Herstellung diente.

Für den Verschub setzten wir kranunabhängige, selbstfahrende Konsolen ein. So wurden zum Umsetzen der Pfeilereinrüstungen keine bodengestützten Hebezeuge benötigt. Durch eine Fixierung der selbstsichernden Verschiebeeinrichtung des Vorschubgerüstes nach dem Erreichen der Betonierposition wurde eine statisch vorteilhafte Vorkrümmung der Brückenpfeiler erzielt.

Neubau der Scherkondetalbrücke bei Weimar